Jugendfeuerwehr – was ist das eigentlich?

Die Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchsabteilung der Feuerwehr. Neben der Hauptaufgabe, das Bestehen der Feuerwehr zu sichern, geht es hier natürlich hauptsächlich um Spaß und Gemeinschaft. Die Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren lernen hier spielerisch den „Umgang mit dem Feuer“… und natürlich alle anderen Gebiete der Feuerwehr kennen. Wir trainieren Geschicklichkeit, Schnelligkeit und das meistern von ungewöhnlichen Situationen. Neben den vielen feuerwehrtechnischen Übungen gibt es natürlich auch Sport, Ausflüge und sonstige Unternehmungen sowie Wettkämpfe der verschiedenen Jugendfeuerwehren, bei denen sich die Jugendlichen mit anderen messen können. Alle zwei Jahre findet außerdem das „Zeltlager“ der Verbandsgemeinde-Jugendfeuerwehren statt, bei dem alle Teilnehmer über 3 Tage an verschiedenen Wettkämpfen und Spielen glänzen können, und am Ende natürlich hierfür belohnt werden. Hier werden auch die sog. „Jugendflammen“ Stufe 2 und 3 abgenommen und verliehen. Am Ende der Jugendfeuerwehr steht natürlich das große Ziel zur aktiven Feuerwehr überzugehen. Wie ihr seht, wir sind sehr vielseitig und es wird selten langweilig, kommt uns doch mal besuchen.

Wie kann ich einsteigen?

Mitmachen kann jeder zwischen 10 und 18 Jahren. Unsere Übungen finden im 2-wöchentlichen Rythmus statt, aktuell mittwochs. In den Wintermonaten kann sich das allerdings verschieben da wir uns hier zusätzlich zum Völkerball-Training in der Turnhalle treffen. Für genauere Info’s, kontaktiert doch einfach, wir helfen gerne. Unser Übungsplan sollte demnächst auch hier zu finden sein.

Kontakt & Personal

Für weitere Info’s könnt ihr euch an jedes Mitglied der Feuerwehr wenden oder uns unter der folgenden Email-Adresse kontaktieren.


Email:    jfw@feuerwehr-nittel.de

Christoph Müller      Christian Meyer
Jugendwart                   Stv. Jugendwart

Philipp Dostert         Josef Weber 
Betreuer                         Betreuer         

Chronik – 1976 bis heute

Im Jahre 1976 erteilte der damalige Bürgermeister Michael Kutscheid dem Wehrführer der Feuerwehr Nittel, Hans-Armin Scheuer, die Erlaubnis, erstmals in der VG Konz eine Jugendfeuerwehr zu gründen. Anfang 1977 übernahmen daraufhin die Feuerwehrmänner Josef Dixius, Herbert Scheuer und Günther Stoffel die Leitung der ersten Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Konz. 1978 übernahmen Wolfgang Römerscheidt und Helmut Müller die Posten der Jugendwarte. Daraufhin wurde die Jugendfeuerwehr Nittel offiziell bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg angemeldet und nahm am Zeltlagern und Wettkämpfen der Jugendfeuerwehren des Landes Rheinland-Pfalz teil. Das Jahr 1978 gilt als offizielles Gründungsjahr. Die Führung der Jugendfeuerwehr übernahmen im Jahre 1984 Dietmar Stemper und Guido Sonntag, diese wurden 1988 von Gerhard Carls und Jürgen Zimmermann abgelöst. Von 1991 bis 2003 war Jürgen Zimmermann Jugendwart und Boris Krebs war sein Stellvertreter. 2003 löste Edgar Fochs seinen Vorgänger Jürgen Zimmermann ab, seit 2010 übernahm sein Sohn, Andre´ Fochs, diese Funktion und  leitete daraufhin als Jugendwart mit Boris Krebs als Stellvertreter die Jugendfeuerwehr. Ab 2012 organisierte Sascha Apel die Jugendfeuerwehr, zusätzlich zu seiner Funktion als Schulbeauftragter und Brandschutzerzieher. In dieser Funktion gründete er auch die erste Feuerwehr-AG an der Grundschule Nittel, um dort spielerisch einen Überblick über die Arbeit und Aufgaben der Feuerwehr zu geben. Im März 2013 wurde für 6- bis 10-jährige zusätzlich die „Bambini-Feuerwehr“ Nittel gegründet, bei welcher Spiel und Spaß im Vordergrund stehen. (Mehr Infos auf der Bambini-Seite) Seit 2015 wird die Leitung der Jugendfeuerwehr von Christoph Müller übernommen, anfangs mit Stellvertreter Andre Wellnitz, welcher später von Christian Meyer abgelöst wurde.

Archivbild der Jugendfeuerwehr Nittel.
Jugendfeuerwehr im Jahre 1979 bei der Verleihung des Deutschen Jugendfeuerwehrabzeichens durch Wehrführer Wolfgang Römerscheidt (links). Hintere Reihe von links: Stoffel H., Müller R., Schmitt R., Carls G., Sonntag G., Willems R.; vordere Reihe von links: Schicksnus W., Schettgen M., Müller G., Kloß J., Wagner P.